Bei Osteoporose lässt die Festigkeit der Knochen nach. Dies kann zu Knochenbrüchen und Invalidität führen. Dennoch ist Osteoporose eine vielfach unterschätzte Krankheit. Eine häufige Ursache sind Hormonerkrankungen. Die moderne Medizin erlaubt nicht nur ein Aufhalten des Knochenschwundes, sondern auch den Wiederaufbau der Knochenfestigkeit.
Die Diagnostik beginnt mit einem ausführlichen Gespräch, bei dem das persönliche Risiko ermittelt wird.
Ob tatsächlich ein Knochenschwund vorliegt zeigt uns die Bestimmung der Hormone und die Knochendichtemessung mit der von den aktuellen Leitlinien empfohlenen Methode DXA in unserer Praxis.
Wir legen eine maßgeschneiderte Therapie fest und überwachen den Erfolg durch Laborkontrollen und Kontrollen der Knochendichte.
Grundlagen der Basistherapie sind insbesondere:
Bewegung & Koordination:
Regelmäßiges Kraft- und Ausdauertraining (z. B. Gehen, leichtes Joggen oder Gymnastik) regt den Knochenaufbau an. Gleichzeitig verbessern Kraft- und Balancetraining die Koordination und die Muskelkraft, was Stürzen vorbeugt.
Lebensstil:
Rauchen sollten Sie vermeiden, da dies dem Knochen schadet.
Ernährung:
Eine ausreichende Eiweißzufuhr ist wichtig für den Muskelerhalt. Für den Knochenaufbau ist eine ausreichende Versorung mit Kalzium notwendig. Empfohlen werden 1.000 mg pro Tag. Eine Zufuhr über die tägliche Ernährung (z.B. Milchprodukte, grünes Gemüse, kalziumreiches Mineralwasser) wird bevorzugt. Ob eine Supplementierung mit Tabletten notwendig ist, ermitteln wir durch die Laboruntersuchungen mit Kontrolle des Knochenstoffwechsels.
Informieren Sie sich über den Calciumgehalt Ihrer Ernährung: Einen Calciumrechner im Internet finden Sie hier.
Für weitere Informationen können Sie die Patientenleitlinie lesen, die vom Dachverband Ostelogie DVO herausgegeben wurde und die einen wertvollen Überblick über Diagnostik und Therapie der Osteoporose bietet .